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Literarischer Frühling: onkel & onkel - Kleine böse Bücher
Geschrieben von: daswortreich Samstag, den 06. Februar 2010 um 23:08 Uhr
Die beiden onkel(s) gehören sicher nicht zu den klassischen Verlegern. Irgend etwas ist anders. Vielleicht ein wenig ein Experiment, der Versuch, einen neuen Weg zu finden. Wie zum Beispiel mit dem von Volker Oppmann erfundenen Führerquartett. Nun werden da nicht PS-Zahlen mit Massenmorden verglichen, es geht durchaus ernsthaft zu, so man sich darauf einlässt.
Das Frühjahrsprogramm 2010 beginnt mit einer Leseprobe des norwegischen Autors Tor Äge Bringsward:
Warst Du schon immer auf Abstand verliebt? fragt sie plötzlich und sieht ihn direkt an.
Ja.
Und darf ich fragen, was der größte Abstand war, auf den Du je verliebt gewesen bist?
ungefähr hundert Meter.
Hundert Meter?
Ich hab`ein Fernglas benutzt.
Und dann fangen wir wieder an zu kichern und zu lachen, alle drei.
Mitten im Lachen kriecht Ingeborg Agnete unter seine Decke. Ohne zu fragen. Sie tut es einfach. Und ich fühlte, wie Sigard am ganzen Körper erstarrt. Einen kurzen Augenblick verspürt er den Drang, nach der Schwester zu rufen. Aber dann lässt er es geschehen.
Das Buch hat den Titel: Die Frau, die allein ein ganzer Tisch war. Nun gibt es auch noch Zozoville, die kompletten Artworks von Johan Patmo und Mateo. Ok. Warum nicht. Schön aber auch die kleinen bösen Bücher, also bitte aufpassen auf die onkel & onkel:








