Geschrieben von: daswortreich
Donnerstag, den 02. September 2010 um 18:55 Uhr
Seit einigen Tagen liegen die Ergebnisse vor: Die Titelauswahl der Vorjury und die Titelwahl der Leser via Internet. Gewisse Diskrepanzen sind doch erkennbar. Deutlich sogar. Keiner der gewählten Titel ist auf beiden Listen zu finden. Zufall? Sitzt die Jury in einem literarischen Elfenbeinturm oder – durchaus denkbar – konnten die Autor/Innen Internet-Wähler über verschiedenste Netzwerke mobilisieren. Nicht schlimm übrigens. Wer schreibt, schreibt für Leser/Innen und nicht für die Regale, in denen die Bücher höchstens verstauben.
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Geschrieben von: daswortreich
Dienstag, den 31. August 2010 um 19:44 Uhr
Christian Adam (geb. 1966) ist – ziemlich umständlich umschrieben – Sachgebietsleiter Publikationen in der Abteilung Bildung und Forschung der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Berlin. Wie auch immer: Knapp 15 Jahre hat er recherchiert, Antiquariate abgeklappert, nachgelesen und nachgefragt, was die Deutschen während der dunkelsten Zeit der Geschichte gelesen haben.
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Geschrieben von: daswortreich
Sonntag, den 29. August 2010 um 13:48 Uhr
Bekannt wurde der Schweizer Autor Ralf Lappert im deutschsprachigen Raum vor allem durch seinen 2008 im Hanser Verlag erschienen Roman Nach Hause schwimmen. Der Roman zeichne sich vor allem aus durch einen lakonischen Grundton sowie skurille Einfälle. Für Nach Hause schwimmen wurde Rolf Lappert im selben Jahr mit dem erstmals verliehnen Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Seit Mitte August ist sein neuer Roman im Handel: Auf der Insel des letzten Lichts.
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Geschrieben von: Karsten Beck
Samstag, den 28. August 2010 um 12:06 Uhr
Leben des Galilei von Bertolt Brecht – so begann es mit der Edition Suhrkamp im Jahr 1963, verbunden mit dem Ziel, anspruchsvolle Literatur in Form von Taschenbüchern einer breiteren Öffentlichkeit zugängig zu machen. Das veranlasste den Schweizer Autor Max Frisch zu folgender, für ihn typisch bissigen Aussage: „Suhrkamp in Leinen, Suhrkamp in Dosen, Suhrkamp als Brotaufstrich.“ (Quelle: wikipedia). Laut Verlagsliste sind mittlerweile mehr als 2600 Bände deutschsprachiger und internationaler Autor/Innen in der Edition erschienen. Eine beachtliche Zahl.
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Geschrieben von: daswortreich
Dienstag, den 24. August 2010 um 19:15 Uhr
Es gibt Bücher, die sind ihrer Zeit voraus und stehen noch dem offiziellen Erscheinungstermin auf Platz Eins in der Verkaufsrangliste wie bei Amazon. Werde schlau daraus wer will. Genau genommen wirkt es immer sehr suspekt, wenn ein Buch derart von allen Seiten gehypt wird. Googlen bringt das ganze "Ausmaß" zu Tage. Der Titel Deutschland schafft sich ab ist dabei natürlich exzellent gewählt. Lesen werden wir das Buch trotzdem. Aus einem einfachen Grund:
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